Junge Fahrer Es ist schwierig, diese Zielgruppe altersmäßig genau zu definieren: Mancher fühlt sich mit 55 Jahren noch jung, mancher möchte schon mit 21 Jahren nicht mehr mit diesem Etikett in Verbindung gebracht werden. Wie sehen wir das? Verkehrsstatistisch gesehen gehören zu dieser Altersgruppe jedenfalls die jungen Fahranfänger im Alter von 18 bis 24 Jahren. Man muss sich aber nicht strikt an dieser Grenze orientieren. Mit jungen Fahrern möchten wir auch die 16-18-Jährigen und die 24-27-Jährigen ansprechen. Warum? Junge Menschen gelten Risiko freudig. Die Altersspanne ist gekennzeichnet vom Weg in die Eigenständigkeit und vom Herantasten an Grenzbereiche. Nicht ungefährlich ist es, wenn sich das im Straßenverkehr abspielt. Wenn Risikofreude und fahrpraktische Unerfahrenheit zusammen prallen, ist ein Unfall sehr wahrscheinlich. Gefährlich wird es gerade auch dann, wenn die Verkehrsteilnahme durch “das Recht des Stärkeren”, durch Rücksichtslosigkeit und Aggressivität gekennzeichnet ist. Fakten Die Statistik belegt, dass junge Menschen zu den Hauptrisikogruppen im Straßenverkehr gehören und in sehr vielen Fällen als Unfallverursacher gelten. Nicht nur hohe Versicherungsprämien und ein Fahrzeug mit Schrottwert sind die Folgen solcher Unfälle. Viel zu oft gehen schwere Verletzungen oder gar der Tod mit diesen Unfällen einher. All das muss nicht sein: “cool + fair = in”