Kinder und Jugendliche     Junge Fahrer     Senioren      Schwerpunktthemen      Service / Medien / Download     Sicherheitspartner
 
   

Archiv 2010

7. Aktionstag für erfahrene Verkehrsteilnehmer 2010 in Neuwied
am 28. Oktober 2010


Sich selbst beurteilen als Schlüssel zu sicherer Verkehrsteilnahme

Der Aktionstag für erfahrene Kraftfahrer am 28.10.2010 in der Kreisverwaltung in Neuwied bot Hilfen für sichere Mobilität. Bereits in der Begrüßung zum Aktionstag für erfahrene Kraftfahrer durch Manfred Brummer, den Leiter der Arbeitsgruppe Senioren im Forum Verkehrssicherheit und durch Rainer Kaul, den Landrat des Kreises Neuwied, wurde deutlich, dass Senioren nicht zu den Gefährdern, wohl aber zu den Gefährdeten im Straßenverkehr gehören.

Dies war auch Tenor des sich anschließenden Vortrags von Verkehrspsychologe Axel Uhle „Mobilität ab 50+“. Erst mit ab 75 Jahren werde man wieder häufiger Unfallverursacher. Deutlich wurde, dass die positive Bilanz bis 75 Jahre auch auf dem verantwortungsvollen Umgang mit altersbedingten Einschränkungen wie z. B. verschlechtertem Dämmerungssehen und Nackensteifigkeit beruht. „Sich selbst kennen, sich immer wieder überprüfen und die richtigen Schlüsse daraus ziehen ist das A und O einer sicheren Verkehrsteilnahme in fortgeschrittenem Alter“ war das Fazit des sich an diesen Vortrag anschließenden Gesprächskreises.

Immer wieder überprüfen sollte man auch seine Kenntnis der Verkehrsregeln. Denn „seit Sie Ihren Führerschein gemacht haben, hat sich vieles geändert. Sie sind aber verpflichtet, sich über den aktuellen Stand der Verkehrsregeln zu informieren“, begrüßte Ewald Ternig von der Landespolizeischule die Hörer des Vortrages zu „Neuerungen im Verkehrsrecht“, den er gemeinsam mit Rita Schemmer vom Landesbetrieb Mobilität bot. Die Regeln zum Grünpfeil z. B. waren einigen noch nicht geläufig und schnell wurden Fragen zu Beispielsituationen laut, deren Beantwortung auf den auch hier sich anschließenden Gesprächskreis verschoben wurde.

Im Foyer der Kreisverwaltung wurde in den Pausen von nahezu allen der knapp 100 Teilnehmer die Angebote Seh-, Hör- und Reaktionstest, Informationen zu Spritspar- und Fahrsicherheitstraining, Blutdruck- und Blutzuckermessung sowie Fahrsimulator wahrgenommen.

Reaktionstest

Nach der Mittagspause zeigte Birgit Günter vom Fit-Up Sportcenter Neuwied Übungen für mehr Beweglichkeit, die bereits in kurzen Fahrpausen Anwendung finden können und sofort Sauerstoffzufuhr und Aufmerksamkeit fördern. Gut gelaunt wurden Arme geschwungen und Köpfe gedreht bis Dr. Oliver Brockmann referierte zu „Sinnvolle Technik, Zubehör und Ausstattungsmerkmale für ein sicheres Kraftfahrzeug“. Detailreich gab Dr. Brockmann Einblick in das Angebot an unterstützender Technik. Doch bei allem was möglich ist, sei auch immer zu fragen, ob es einen persönlich unterstütze oder vielleicht eher belaste. Seine Liste der ohne Frage hilfreichen Angebote war denn auch eher kurz; Klimaanlage und Parkassistent gehörten dazu. Dringlich klang seine Empfehlung: „Kaufen Sie kein Auto ohne ESP!“

Bewegung hält fit

Seinen Abschluss fand der Aktionstag im Freien. Staunende Gesichter gab es, als der Fahrer eines VW Touran zum Einparken die Hände vom Lenkrad nahm. Auch das durch eine Rauschbrille simulierte Erlebnis, dass bereits geringe Mengen Alkohol die Wahrnehmung und die Koordination stark beeinflussen, überraschte.


Einparken ohne Hände / Mit der Rauschbrille aus dem Tritt

„Ein gelungener Verkehrsicherheitstag mit interessierten und engagierten Teilnehmern“, bilanzierte Manfred Brummer, „keine Frage, dass wir auch 2011 einen Aktionstag anbieten werden.“


weiterführende Beiträge "Senioren" - Linkliste



Theresianum-Gymnasium Mainz und die Kreisverkehrswacht Ahrweiler sind Spitze


wenn es um Verkehrssicherheit geht. Zu dem Ergebnis kam die Jury des Verkehrsforums Rheinland-Pfalz, das jährlich einen Preis für herausragende Sicherheitskonzepte vergibt. Vera Reiß, Staatssekretärin des rheinland-pfälzischen Bildungsministeriums, zeichnete am Montag im Theresianum-Gymnasium Mainz die Preisträger für ihre vorbildlichen Präventionskonzepte mit dem Verkehrssicherheitspreis 2009 aus. Ziel des Wettbewerbs, den auch die Unfallkasse Rheinland-Pfalz unterstützt, ist das gezielte Senken von Unfallzahlen im Straßenverkehr. Gehen gleichwertige Konzepte ein, teilt das Forum die Auszeichnung und das Preisgeld von 4.000 Euro auf zwei Gewinner auf. So auch in diesem Jahr.



„Verkehrssicherheit geht uns alle an und ist eine Gemeinschaftsarbeit“, hob Staatsekretärin Vera Reiß in ihrer Festrede hervor. „Jede Schülerin und jeder Schüler muss lernen, dass die Partner auf der Straße auf Gewissenhaftigkeit und Verlässlichkeit angewiesen sind, und dass jeder Verkehrsteilnehmer durch seine Teilnahme am Straßenverkehr Verantwortung für den anderen übernimmt“, so die Staatssekretärin weiter. Die Vertreterin des Bildungsministeriums sieht Verkehrserziehung vor allem als eine fächerübergreifende Bildungs- und Erziehungsaufgabe. „Verkehrserziehung kann in allen Fächern unterrichtet werden, es ist ein klassisches Querschnittthema.“ Ein Bericht über einen Unfall als Lesetext in Deutsch, Geschwindigkeits- und Entfernungsberechnungen in Mathematik oder Blutalkoholwerte im Fach Biologie zeigen laut Vera Reiß deutlich: „Verkehrserziehung ist in einem ganzheitlichen Bildungsverständnis als Beitrag zur Entwicklung der Gesamtpersönlichkeit der Schulkinder zu sehen.“

Jugendliche des Gymnasiums Mainz stellten zusammen mit Fachlehrer Alban Schüler Ausschnitte ihres ausgezeichneten Projekts „Verkehrserziehungstag – Schule mal ganz anders“ vor. Die Schülerinnen und Schüler simulierten einen Fahrradunfall und setzten ihre gut organisierte Rettungskette in Gang. „Am jährlich wiederkehrenden Verkehrssicherheitstag, der immer Ende Januar angesagt ist, freuen wir uns auch auf Gäste aus anderen Einrichtungen, denen wir gerne unsere Aktionen vorstellen“, warb Alban Schüler für Nachahmer in anderen Schulen. „Das großzügig bemessene Preisgeld ist an unserer Schule sehr willkommen und fließt in unsere Fahrradwerkstatt ein“, rundete Schulleiter Helmut Schmid die Ausführungen zum Projekt ab.

„Verkehrssicherheitsarbeit für behinderte Menschen“, dieses Projekt rief die Verkehrswacht Kreis Ahrweiler ins Leben, nachdem es innerhalb kurzer Zeit in Sinzig zu zwei schweren Fahrradunfällen mit behinderten Menschen gekommen war. Schwerpunkte der Aktion sind die Ausbildung von Fußgängern, Radfahrern und Mofafahrern. „Für die Ausbildung haben wir ein Konzept entwickelt, das genau auf die persönlichen Bedürfnisse der behinderten Menschen zugeschnitten ist“, sagte Harald Fölsch, der als Verkehrserzieher von der Polizeiinspektion Remagen mit großem Engagement den teils körperlich und zum Teil auch geistig behinderten Menschen die Lerninhalte vermittelt. Vorsitzender Hanspeter Führer und Geschäftsführer Manfred Born von der Kreisverkehrswacht Ahrweiler erklärten, wie sie das Preisgeld investieren: „Das heutige, 14 Jahre alte Mofa ist defekt. Mit dem zugedachten Geldpreis wollen wir ein neues Mofa beschaffen und dieses in Sinzig der Regionalschule sowie den Caritas Werkstätten für die Ausbildung zur Verfügung stellen.“


Archiv 2009

Mobil und selbständig so lange wie möglich

„Rheinland-Pfalz will seine älteren Bürgerinnen und Bürger in die Lage versetzen, so lange wie möglich mobil und selbständig zu bleiben“, betonte Verkehrsstaatssekretär Alexander Schweitzer auf dem Aktionstag für erfahrene Verkehrsteilnehmer in Bad Bergzabern.

Seit sechs Jahren veranstaltet das Forum Verkehrssicherheit unter Federführung der Landesverkehrswacht einen Aktionstag für ältere Menschen, die aktiv am Straßenverkehr teilnehmen – an wechselnden Orten mit wechselnden Themen, mal für Kraftfahrer, mal für Radfahrer. Am 8. Oktober 2009 war das Forum zu Gast in der Schlosshalle Bad Bergzabern, wesentlich unterstützt von der dortigen Polizeiinspektion.
140 Teilnehmer hörten nach Grußworten des Verbandsbürgermeisters Hermann Bohrer, des Polizeipräsidenten Wolfgang Fromm und des Staatssekretärs Referate zu den Themen „Mobilität erhalten“, „Sinnvolle Technik für ein sicheres Auto“ und „Kniffliges aus dem Verkehrsrecht“. Die Referenten von Landesverkehrswacht, Fahrlehrerverband und Landesbetrieb Mobilität fassten sich kurz, denn Kernteil des Aktionstages sollten sich anschließende Gesprächskreise zu diesen Themen sein. In drei Gruppen tauschten die Teilnehmer Erfahrungen, Sichtweisen und Tipps aus, moderiert von den Referenten, die die ein oder andere technische oder rechtliche Neuigkeit beisteuern konnten.
Nach der Mittagspause wurde für alle Teilnehmer der Verlauf der Gesprächskreise kurz dargestellt, bevor in der Schlosshalle und auf dem Vorplatz Gelegenheit war, Seh- und Hörfähigkeit, Blutdruck und Reaktion testen zu lassen. Auch das Angebot mit Hilfe einer so genannten Rauschbrille zu erfahren, wie Alkohol das Koordinationsvermögen beeinträchtigt, wurde rege in Anspruch genommen. Beeindruckt waren alle Beobachter von der Vorführung eines Parklenkassistenten. Das Lenkrad los- und der Elektronik die Steuerung überlassen kostet zwar Überwindung, ist dann aber eine beachtenswerte Erfahrung, wenn das Fahrzeug „alleine“ den Weg in eine Parklücke findet, die manchem zu klein wäre.



Der Assistent lenkt

Die Idee, einen Aktionstag von Gesprächskreisen tragen zulassen, entspringe der Auffassung, dass man erfahrene Verkehrsteilnehmer nicht belehren könne und wolle, so Manfred Brummer von der Landesverkehrswacht. „Ihr Wissen zu vernetzen und gemeinsam Problembewusstsein sowie Lösungsstrategien zu entwickeln, garantiert die Nachhaltigkeit unserer Bemühungen“, bilanzierte Brummer die erfolgreiche Veranstaltung bevor er allen Unterstützern, besonders aber der Polizeiinspektion Bad Bergzabern dankte, der es gelungen war so viele Besucher zu mobilisieren.



Programm

10:00 Uhr Begrüßung
Hermann Bohrer, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bad Bergzabern
Alexander Schweitzer, Staatssekretär im Verkehrsministerium Rheinland-Pfalz
Wolfgang Fromm, Präsident Polizeipräsidium Rheinpfalz


10:30 Uhr Gesprächskreise mit Impulsreferaten
1. Mobilität erhalten

Hans-Jürgen Lutz, Polizeipräsidium Rheinpfalz
2. Sinnvolle Technik für ein sicheres Auto
Leander Oswald, TÜV Rheinland
3. Kniffliges aus dem Verkehrsrecht
Rita Schemmer, Landesbetrieb Mobilität, und Dieter Lotter, Fahrlehrerverband Pfalz

12:30 Uhr Mittagspause

13:30 Uhr Vorstellen der Gesprächskreis-Ergebnisse

anschließend Besuch der Infostände
Seniorengerechtes Fahrzeug
• Sehtest
• Hörtest
• Reaktionstest
• Blutdrucktest
• Verkehrssicherheitsmobil
• Sicherheitsmobil
• Spritspartraining
• Rauschbrillen

Neues aus dem Verkehrsrecht



Verkehrssicherheitspreis 2008 geht an Schule und Polizei


„Beispielhaftes Engagement und neue Ideen zeichnen die Gewinner des Verkehrssicherheitspreises 2008 aus.“ Dies betonte der Leiter der Verkehrsabteilung im Ministerium, Lothar Kaufmann, bei der Verleihung der Verkehrssicherheitspreise des Verkehrsforums Rheinland-Pfalz in Zellertal. Die beiden Hauptpreisträger der mit insgesamt 4 000 Euro dotierten und in diesem Jahr geteilten Auszeichnung hätten diese Voraussetzungen in besonderem Maße erfüllt. Preisträgerin ist zum einen die Zellertalschule, zum anderen sind es die Verkehrssicherheitsberater der Polizeiinspektion Pirmasens, Arno Noll und Peter Kuwatsch.

Die Zellertalschule hat eine Verkehrssicherheitswoche für die ersten bis vierten Schuljahre mit vielen verschiedenen Aktionen organisiert. Partner waren die Unfallkasse (Busschule), der ADAC (Fahrradturnier) und die Polizei (Polizeipuppenbühne). „Das besondere an diesem Projekt ist, dass die Kinder schon sehr früh in die Verkehrssicherheitsarbeit eingebunden werden und kindgerecht an die Fragen der Verkehrssicherheit herangeführt werden“, urteilte Kaufmann. Für jede Klasse (1. bis 4.) seien in einem speziellen Stundenplan altersgerechte Themen zusammengestellt worden. Das Projekt habe daher in besonderem Maße das Prädikat „nachahmenswert“ verdient, weil das Konzept mit dem „Stundenplan“ als Kernstück sehr einfach auf andere Schulen übertragbar sei, hob Kaufmann hervor.


Clown „Tapsi“ rollerte mit einem Küchensieb auf dem Kopf in das Geschehen.


Arno Noll und Peter Kuwatsch von der Polizeiinspektion haben für Kindergartenkinder ein Programm entwicklet, das auf drei Jahre gesehen in jedem Jahr etwas anderes zu bieten hat.
- Stuhlkreis mit Rabe Rudi
Die Verkehrserzieher bringen den Raben Rudi mit gebrochenem Flügel in den Kindergarten. Die Kinder sind spielerisch gefordert, dem verunglückten Vogel zu helfen, damit er künftig weiß, wie er sich im Straßenverher zu verhalten hat.
- Clown Tapsi
Ein Polizist bespricht mit den Kindern krminal- und verkehrspräventive Themen. Clown Tapsi, der alles falsch macht, kommt hinzu und wird von den Kindern auf den richtigen Weg geführt.
- Puppentheater
Eine Erzieherin und ein Polizist sprechen mit dem Puppenkind Sabine, das sich auf dem Jahrmarkt verlaufen hat. Auch hier werden verschiedene Präventionsthemen angesprochen, aufgelockert vom Raben Rudi.


Archiv 2008

5. Aktionstag für erfahrene Verkehrsteilnehmer 2008 in Hachenburg
am 16. Oktober 2008

Opa am Steuer - Horror oder Segen?

„Ältere Kraftfahrer dürfen nicht diskriminiert werden, aber ihre Fähigkeit zur Selbstbeobachtung und zur Selbstkritik sowie flexible Verkehrsmittelwahl sind gefragt.“ Zu diesem Schluss kam Professor Heinz-Jürgen Kaiser von der Universität Erlangen in seinem Vortrag beim 5. Aktionstag für erfahrene Verkehrsteilnehmer des Forums Verkehrssicherheit Rheinland-Pfalz.

Kaiser definierte Mobilität als eine Schlüsselqualifikation der modernen Industriegesellschaft. Eigenverantwortung und Selbständigkeit älterer Menschen – von denen wir alle profitieren – funktionierten nur durch eine sichere Mobilität auch der Älteren. Wobei Kaiser Mobilität körperlich, intellektuell und räumlich verstanden wissen wollte.
Er belegte an Beispielen die Trainierbarkeit von Körper und Geist und definierte einen Großteil des so genannten Alterungsprozesses als Auswirkungen mangelnden Trainings. Er zeigte auf, dass – gemessen an der Fahrleistung – die Gruppe der 65-70 Jahre alten Kraftfahrer am seltensten verunglücke. Erst jenseits von 75 Jahren steige dieses Risiko wieder an.
Einhundert ältere Menschen folgten seinen Ausführungen und diskutierten mit Professor Kaiser beim 5. Aktionstag für erfahrene Verkehrsteilnehmer des Forums Verkehrssicherheit Rheinland-Pfalz am 16.10.2008. Diese Aktionstage werden organisiert von der Landesverkehrswacht.
Nachdem die beiden letzten Veranstaltungen in dieser Reihe im Süden des Bundeslandes sich dem Thema Radfahren für Ältere widmeten, waren dieses Mal die Kraftfahrer an der Reihe. Auch die Region wurde gewechselt. Schloss Hachenburg im nördlichen Rheinland-Pfalz, Sitz der Fachhochschule der Deutschen Bundesbank, bot einen hervorragenden Rahmen für eine abwechslungsreiche und interessante Veranstaltung.
Nach der Begrüßung durch Vertreter der Verbandsgemeinde und der Fachhochschule erläuterte Verkehrsstaatssekretär Carsten Kühl, dass im Bereich der Senioren ein in Rheinland-Pfalz von der Landesverkehrswacht entwickeltes Programm zur Verbesserung der Mobilität im Alter angeboten wird: „Speziell geschulte Seniorenberater gehen auf die Zielgruppe zu und bieten Fahrtbegleitung bei Autobahnfahrten an, geben Tipps zur Routenplanung sowie zur Erhaltung der körperlichen und geistigen Fitness, beraten beim Fahrzeugkauf, geben Auskünfte über neue Verkehrsregeln und vieles mehr“, lobte Kühl.


Reaktionstest beim Aktionstag


Im Folgenden hörten die Teilnehmer neben dem Vortrag von Professor Kaiser Ausführungen zu „Sinnvolle Technik für ein sicheres Auto“ von Steffen Missbach, TÜV Rheinland und zu „Erhaltung der Mobilität trotz Einschränkungen“ von Axel Uhle, Verkehrspsychologe und Beiratsmitglied der Landesverkehrswacht.
Missbach stellte die Frage nach Sinn und Nutzen von Fahrerassistenzsystemen, die sich pauschal nicht beantworten ließe. Missbach: „Assistenzsysteme können entlasten, aber auch belasten.“ Sie könnten helfen, in der Reizüberflutung des immer dichter werdenden Verkehrs den Überblick zu behalten, könnten aber selbst Teil der Reizüberflutung sein.
Jeder Autofahrer tue gut daran, sich mit dem Angebot auseinanderzusetzen, denn neben ASB und EPS, die jedem zu raten seien, gäbe es eine Fülle von Angeboten, bei denen jeder für sich entscheiden müsse, ob sie sinnvoll für ihn seien. Aus dem Auditorium war die Klage zu hören, dass Assistenzsysteme in Paketen angeboten würden, so dass der Nutzer nicht frei zusammenstellen könne.
Neben den Referaten und Diskussionen bot der Aktionstag auch Infostände zu vielen Themen. Die Angebote im Außenbereich wie „Winterreifen“, „Toter Winkel“, „Seniorengerechtes Fahrzeug“ und „Gurtschlitten“ wurden wegen heftigem Regen kaum genutzt. Umso mehr Zulauf erhielten die Testangebote – Sehfähigkeit, Reaktion, Blutdruck – und Informationsstände – Neues aus dem Verkehrsrecht, Fachliteratur, Spritsparen. 14 Teilnehmer des Aktionstages konnten sich über den Gewinn eines kostenlosen Spritspartrainings freuen.


Programm

09:30 Uhr Begrüßung
N. N., Fachhochschule der Deutschen Bundesbank
Dr. Carsten Kühl, Staatsekretär im Verkehrsministerium
Peter Klöckner, Bürgermeister von Hachenburg
Vera Apel-Jösch, Leiterin der Westerwälder Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen

09:50 Uhr Mobilität ab 50
(für einen Download des Vortrags - rechter Mausklick auf den Titel, dann Ziel speichern unter ...)
Referat von Prof. Heinz-Jürgen Kaiser, Universität Erlangen

10:30 Uhr
Gesprächskreise mit Impulsreferaten
1. Erhaltung der Mobilität trotz Einschränkungen
Axel Uhle, Landesverkehrswacht Rheinland-Pfalz e. V.
2. Sinnvolle Technik für ein sicheres Auto
(für einen Download des Vortrags - rechter Mausklick auf den Titel, dann Ziel speichern unter ...)
Steffen Mißbach, TÜV Rheinland e. V.

11:40 Uhr Mittagspause

12:30 Uhr Vorstellen der Gesprächskreis-Ergebnisse

13:30 Uhr Besuch der Infostände
• Anschnallen
• Seniorengerechtes Fahrzeug
• Sehtest
• Reaktionstest
• Blutdrucktest
• Spritspartraining
Neues aus dem Verkehrsrecht
• Fachliteratur


Verkehrssicherheitspreis 2007 wurde geteilt

Das Forum Verkehrssicherheit Rheinland-Pfalz vergab zum dritten Mal den Verkehrssicherheitspreis. Die mit 4000 Euro dotierte Auszeichnung ging jeweils zur Hälfte an ein Projekt aus Worms bzw. an ein Projekt aus Heidesheim. Darüber hinaus verlieh das Forum Verkehrssicherheit Sonderpreise an zwei Projektgruppen aus Nieder-Olm und Koblenz.

„Verkehrssicherheit wirkt nur im Verbund, und das Forum Verkehrssicherheit versteht sich als ein gut funktionierendes Netzwerk“. Mit diesen Worten begrüßte LPD Thomas Ebling am 22. Februar zahlreiche Ehrengäste in der Aula der Bereitschaftspolizeiin Mainz.

„Prävention ist wichtig und sie ist auch messbar", so Innenminister Karl Peter Bruch. „Prävention rettet Leben und gehört gefördert. Dazu stehe ich". Der Minister zeichnete die Preisträger während der Feierstunde aus und dankte dabei auch den Partner des Verkehrsforums Verkehrssicherheit für ihren Einsatz.


Innenminister Karl Peter Bruch mit den Preisträgern aus Nieder-Olm


Projektbeschreibungen (Word-Dateien):

"Verkehrsunterricht statt Sozialstunden"
ein Projekt der Staatsanwaltschaft, der Jugendgerichtshilfe, der DEKRA, der PVAG-Versicherung und der Polizeidirektion Worms

“Ladungssicherheit bei PKW” ein Projekt der Polizeiautobahnstation Heidesheim

"Schulwegplaner" ein Projekt der Schenkendorfschule Koblenz

"Schulranzenfähnchen" ein Projekt des Gymnasiums Nieder Olm


Archiv 2007

4. Aktionstag für erfahrene Verkehrsteilnehmer am 15. September 2007
zu Gast beim Sicherheits- und Gesundheitstag für Senioren in Haßloch


Das Fahrrad erfreut sich bei älteren Verkehrsteilnehmern großer Beliebtheit. Es wird für alltägliche Erledigungen eingesetzt und zur Freizeitgestaltung. Radfahren kann zur täglichen Mobilität und zur Stärkung von Herz, Kreislauf und vielen Muskelpartien bei Schonung der Fuß-, Hüft- und Kniegelenke beitragen.

Bei Radunfällen sind Senioren kaum häufiger Verursacher als andere Altersgruppen. Kommt es aber zu einem Unfall, sind sie meist stärker betroffen. Die Widerstandskraft gegen äußere Einwirkungen hat im Allgemeinen nachgelassen.

Bei „Fahr Rad über 50“ stellten Landesverkehrswacht, Polizei, TÜV und viele andere einiges vor, was man tun kann, um die Risiken zu verringern und den Genuss zu vergrößern. Der 4. Aktionstag bot Referate (z. B. "Neues aus dem Verkehrsrecht"), Vorführungen (z. B. Crash-Demonstration Pkw-Fahrrad) und Ausstellungen (z. B. Fahrradtransport mit dem Pkw) rund ums Rad fahren.


Beispielhafte Projekte zur Vorbeugung von Verkehrsunfällen ausgezeichnet

Am 23. Februar 2007 wurde In Mainz zum zweiten Mal nach 2005 der mit insgesamt 4.000 Euro dotierte Verkehrssicherheitspreis vergeben. Mit ihm zeichnet das „Forum Verkehrssicherheit“ – ein Zusammenschluss von rheinland-pfälzischen Institutionen, die sich in der Verkehrssicherheitsarbeit engagieren – nachahmenswerte und innovative Projekte zur Vorbeugung von Unfällen im Straßenverkehr aus.

„Verkehrssicherheitsarbeit ist eine wichtige präventive Aufgabe. Um sie erfolgreich leisten zu können, bedarf es des effektiven Zusammenwirkens der damit befassten Einrichtungen. Es bedarf aber auch des Einsatzes und des Ideenreichtums von Menschen wie denen, die wir heute auszeichnen“, sagte Michael Ebling, Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, der die Preise verlieh.

Den Verkehrssicherheitspreis teilen sich in diesem Jahr die PolizeiautobahnstationGau-Bickelheim des Polizeipräsidiums Mainz und die Verkehrswacht der Stadt Pirmasens und des Landkreises Südwestpfalz. Eine mit Fachleuten besetzte Jury entschied sich für sie unter insgesamt 14 Bewerbungen. Die beiden Preisträger erhalten jeweils 2.000 Euro.

Die Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim wurde für ihr Projekt „Anschnallen, warum?“ ausgezeichnet. Es orientiert sich an der häufigen Ursache schwerer Verkehrsunfälle - dem Fahren ohne Sicherheitsgurt - und soll dazu beitragen, die Gurtanlegequote zu erhöhen. Dabei werden aussagekräftige, mitunter auch provozierend wirkende Unfallbilder aus der Region als Poster an den Rastanlagen und Autohöfen ausgehängt. Flankiert wird diese bewusstseinsbildende Aktion von Informationsveranstaltungen der Polizei, bei denen auch Unfallfahrzeuge ausgestellt werden.


Staatssekretär Michael EBling (2. v. l.) mit den Vertretern der Polizeiautobahnstation

„Diese gleichermaßen Kopf und Bauch ansprechende Maßnahme mit lokalem Bezug auf der wichtigsten Nord-Süd-Verbindung in Rheinland-Pfalz trägt dazu bei, die Verkehrsteilnehmerinnen und –teilnehmer für die lebensrettende Wirkung des Sicherheitsgurts im Falle eines Unfalls zu sensibilisieren“, sagte Ebling. Er wünschte sich, dass diese Initiative an anderen Orten übernommen wird.

Die Verkehrswacht der Stadt Pirmasens und des Landkreises Südwestpfalz erhielt den Preis für ihre Aktion „Junge Fahrer“. Diese fand erstmals im Jahr 2003 statt und ist inzwischen als jährliche Verkehrssicherheitstage an den dortigen Gymnasien und Berufsschulen institutionalisiert.

Mit diesem Projekt, das die Verkehrswacht mit zahlreichen Partnern – unter anderem der Polizei, der Feuerwehr, dem DRK, der Staatsanwaltschaft und dem TÜV – durchführt, werden Schülerinnen und Schüler der 12. Klassen für die Gefahren des Autofahrens sensibilisiert, um das Unfallrisiko von Fahranfängerinnen und –anfängern zu vermindern.

„Junge Fahrerinnen und Fahrer tragen als Gruppe das höchste Risiko, im Straßenverkehr zu verunglücken. Sie sind also eine ganz wichtige Zielgruppe bei der Vorbeugung von Unfällen im Straßenverkehr“, kommentierte der Staatssekretär.

Einen undotierten Sonderpreis erhielt die Kinderunfallkommission Kaiserslautern (KUK) für die Vernetzung der Verkehrssicherheitsarbeit auf örtlicher Ebene mit dem Ziel, den Straßenverkehr in Kaiserslautern für Kinder sicherer zu gestalten. Die KUK wurde im Jahr 2002 auf Initiative der Polizeidirektion Kaiserslautern gegründet. Ihr gehören neben der Polizei die Stadtverwaltung, Verbände und Vereinigungen sowie das Institut für Mobilität & Verkehr an der TU Kaiserslautern an.

„Kinder sind unsere Zukunft. Dieses Projekt steht in bester Weise für die Anliegen unserer Initiative Kinderfreundliches Rheinland-Pfalz“, meinte Ebling dazu.

Er kündigte an, dass das „Forum Verkehrssicherheit“ in diesem Jahr erneut den Verkehrssicherheitspreis ausschreiben werde.


Archiv 2006

3. Landesseniorentag am 24. Oktober 2006 in Enkenbach-Alsenborn



Die "Rheinpfalz Kaiserslauterrer Rundschau" berichtete am 25.10.2006

"Unter dem Motto "Fahr Rad über 50" stand der dritte Landesseniorentag des Forums Verkehrssicherheit Rheinland-Pfalz. Auf dem Gelände der Bereitschaftspolizeiabteilung in Enkenbach-Alsenborn gab es Informationen rund um das Thema Rad in Vorträgen, bei Vorführungen und an Informationsständen.

"Senioren sind nicht häufiger an Radfahrunfällen beteiligt, sie sind aber häufiger schwer betroffen." Dies betonte Präsidiumsmitglied Hans Bonk von der Landesverkehrswacht Rheinland-Pfalz im Hörsaal der Bereitschaftspolizei. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Leiter der Arbeitsgruppe Senioren, Präsidiumsmitglied Manfred Brummer.

Der Straßenverkehr habe sich im Laufe der Jahre stark verändert, betonte Lothar Kaufmann, Leiter der Abteilung Verkehr und Straßenbau im rheinland-pfälzischen Verkehrsministerium. Dadurch seien auch die geistigen Anforderungen an die Verkehrsteilnehmer bedeutend größer geworden. Laut Unfallstatistik waren im Jahr 2004 etwa 1200 der Unfallopfer älter als 65 Jahre, darunter waren 200 Fahrradfahrer. In Rheinland-Pfalz waren es im selben Jahr 520 Personen, und davon wurden zehn tödlich verletzt. Meist waren die Unfallursachen menschliche Schwächen, und dem könne mit Schulungen durch Seniorentrainer entgegengewirkt werden.

Da der Mensch im Alter abbaue, appellierte Kaufmann an die Eigenverantwortlichkeit der Senioren. Dass zum Radfahren eine ausgereifte Infrastruktur nötig sei, habe die Landesregierung frühzeitig erkannt. Alleine im vergangenen Jahr wurden 36 Kilometer neue Radwege fertiggestellt, und damit hat sich das Radwegenetz auf 1046 Kilometer erhöht. Der Ausbau und besonders der Lückenschluss werde fortgesetzt, versprach Kaufmann.

Der Hausherr, Polizeidirektor Karl Höhn, zeigte sich erfreut über das große Interesse in der Bevölkerung. Die Landesverkehrswacht leiste sehr viel für die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer, sagte er.

Mit dem Radfahren habe sich die Verkehrswacht ein aktuelles Thema ausgesucht, lobte Landrat Rolf Künne. Radfahrer hätten im Landkreis die besten Voraussetzungen, auch wenn es hin und wieder noch eines Lückenschlusses bedürfe.

Das Radfahren habe auch einen touristischen Aspekt, erläuterte die Tourismisbeauftrage des Landkreises, Natalie Kluth, die das Radwegenetz des Kreises vorstellte. "Kein Medikament wirkt so gut wie Bewegung" urteilte Jürgen Besser vom Sportinstitut an der Universität Erlangen-Nürnberg.

Harry Müller vom TÜV Rheinland riet zum Tragen von Fahrradhelmen und erläuterte eine sichere Fahrradausstattung. Demonstriert wurde ein Crash zwischen einem Radfahrer und einem Personenkraftwagen.

Beim Sehtest konnten die Besucher ihr Augenlicht prüfen lassen, das Verkehrssicherheitsmobil informierte über Vorschriften und Ausstattungen, und vorgestellt wurden seniorengerechte Fahrräder. (osw)"




Archiv 2005

Mainz, 9. Dezember 2005

Bauckhage vergibt erstmals Verkehrssicherheitspreis


Spielerische Bühnenshow und Fahrsicherheitstraining für Mofa-Fahrer sorgen für mehr Sicherheit

Die Polizeibeamtin Stefanie Schnell aus Lingenfeld (Landkreis Germersheim) und Herr Dieter Lotter aus Schönenberg-Kübelberg, engagiert in der Kreisverkehrswacht Kusel, sind die Träger des erstmals ausgeschriebenen Verkehrssicherheitspreises des Forums Verkehrs­sicherheit Rheinland-Pfalz. Verkehrsminister Hans-Artur Bauckhage hat die mit jeweils 2000 Euro dotierten Preise jetzt in Mainz vergeben und das freiwillige, ehrenamtliche Engagement der Preisträger gewürdigt.

Stefanie Schnell hat eine mit Musik unterlegte Bühnenshow konzipiert. Sie möchte damit auf spielerische Art das Bewusstsein von Kindern für ein ordnungsgemäßes Angurten schärfen und auch auf die Eltern einwirken. „Diese Musikshow ist gut übertragbar und erlernbar für andere Kindergruppen. Sie kann damit als Vorbild in der Präventionsarbeit genutzt werden“, stellte der Minister nach einer Vorführung im Ministerium fest. Prävention könne gar nicht früh genug ansetzen, Kinder seien als schwächste Verkehrsteilnehmer besonders gefährdet. „Je früher wir die Kenntnisse über eine sichere Mobilität bei den kleinen Menschen verankern können, desto nachhaltiger ist die Wirkung für die Zukunft“, sagte Bauckhage und dankte Frau Schnell für ihren gelungenen Beitrag zur Verkehrssicherheit.

Dieter Lotter hat ein Sicherheitstraining für Mofafahrer konzipiert. „Sie haben sich einem ganz wichtigen und neuralgischen Punkt in der Verkehrssicherheitsarbeit gewidmet, nämlich dem Verhalten von jungen Fahranfängern“, stellte der Minister fest. Mit dem Training könnten Defizite in der Fahrpraxis zumindest teilweise kompensiert werden. Erfahrung entwickele sich erst durch Praxis, also durch das „Er-Fahren“ im wahrsten Sinne des Wortes, so der Minister. Die Teilnehmer lernten auf geschütztem Gelände richtiges Kurvenfahren und Bremsen sowie die frühzeitige Gefahrenerkennung.



Das Preisgeld von insgesamt 4 000 Euro haben die Partner des Forums Verkehrssicherheit Rheinland-Pfalz gestiftet. Dazu gehören die Fahrlehrerverbände, die Landesverkehrswacht, die Unfallkasse Rheinland-Pfalz, der ADAC, der TÜV, der Landesbetrieb Straßen und Verkehr sowie der Bundesverband der freiberuflichen Kfz-Sachverständigen. Mit der Ausschreibung wurde nach innovativen Ideen zur Unfallvorbeugung gefragt, die als Modell für andere in der Verkehrssicherheitsarbeit tätige Menschen dienen können. Aus 11 Einsendungen hat die Jury die zwei besten Beiträge ausgewählt. 2006 soll der Preis erneut ausgeschrieben werden. „Für uns ist die Verkehrssicherheitsarbeit eine verkehrspolitische Daueraufgabe!“, betonte Minister Bauckhage abschließend.


Mainz, 6. September 2005

2. Landesseniorentag am 6. September 2005 im Foyer des SWR in Mainz

"Immer mehr ältere Verkehrsteilnehmer - Gefahr oder Segen für die Verkehrssicherheit" war das Thema der Podiumsdiskussion. Die Antwort auf die Frage nach der Gefahr beantwortet zumindest zum Teil der Blick auf die Statistik. Nur 0,1 % der Verkehrsunfälle sind auf körperliche oder geistige Beeinträchtigungen von Senioren zurückzuführen. Damit der steigende Anteil der Älteren, die aktiv am Straßenverkehr teilnehmen, ein Segen werden kann, bedarf es u. a. der Information der Senioren und Ihrer Mitarbeit bei den Strategien der Verkehrssicherheitsarbeit für diese Altersgruppe. Lesen Sie hierzu die Kurzfassungen der Beiträge zum 2. Landesseniorentag.