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Senioren als Fußgänger

Hier ist die Statistik im Hinblick auf ältere Menschen besorgniserregend. Fast jeder zweite auf deutschen Straßen getötete Fußgänger ist über 65 Jahre oder älter. Als Fußgänger unterliegen Senioren damit doch einem deutlich höheren Unfallrisiko. 

Sie schätzen oft ihre eigene Leistungsfähigkeit (Reaktionsvermögen /Beweglichkeit) falsch ein. Die Hauptgefahrenquellen für Senioren als Fußgänger liegen innerorts beim Überqueren von Fahrbahnen.

Unsere Tipps: 

  • Kleiden Sie sich als Fußgänger auffällig. Damit sieht der Autofahrer Sie besser. 
  • Das gilt insbesondere in Dämmerung und Dunkelheit und bei schlechten Wetterlagen.
  • Wenn Sie dies nicht wollen oder können, tragen Sie wenigstens auffällige und reflektierende Gegenstände mit sich (Taschen, Schirme, Stöcke, Aufkleber an der Kleidung usw.).
  • Überqueren Sie die Fahrbahn möglichst nur an gesicherten Stellen (Ampel / Fußgängerüberweg / Überquerungshilfe).
  • Betreten Sie an einem beampelten Übergang die Straße nur bei "Grün". 
  • Beobachten Sie trotz "Grün" den Fahrzeugverkehr.
  • Kehren Sie nicht um, wenn die Ampel auf "Rot" umspringt. Es sind Räumphasen berücksichtigt. Das bedeutet, dass die Autofahrer erst einige Sekunden später "Grün" bekommen und somit Zeit zur Verfügung steht, die Straße sicher zu überqueren.
  • Fühlen Sie sich trotzdem unsicher, weil Sie nicht mehr so schnell gehen können, warten Sie einfach die nächste "Grünphase" ab, dann steht Ihnen mehr Zeit zur Verfügung. Reicht dies Ihrer Meinung nach immer noch nicht, machen Sie die Autofahrer durch Handzeichen und Winken auf sich aufmerksam. Geben Sie am Fußgängerüberweg eindeutige Zeichen (Arm ausstrecken, Stock anheben), dass Sie die Straße überqueren wollen.
  • Gehen Sie erst los, wenn ein Fahrzeug auch tatsächlich steht, oder warten Sie eine entsprechend große Lücke im Fahrzeugverkehr ab. Bei Fußgängerfurten verhalten Sie sich ebenso. An einer Überquerungshilfe (Mittelinsel) können Sie sich in der Fahrbahnmitte noch einmal neu orientieren. 
  • Überqueren Sie die Fahrbahn nie vor oder hinter einem haltenden Bus. Warten Sie, bis der Bus sich wieder entfernt hat.

Kontextspalte

Ansprechpartner

Arbeitsgruppe Kinder und Jugendliche:

Herr Lars Brummer

Arbeitsgruppe Junge Fahrer:

Herr Herbert Fuß

Arbeitsgruppe Senioren:

Herr Dirk Hartenberger

Arbeitsgruppe Strategie:

Herr Andreas Opfermann-Hauch

Forum Verkehrssicherheit

Jörg Holzhäuser

Ministerium für Wirtschaft, Verkehr,
Landwirtschaft und Weinbau

Stiftsstraße 9
55116 Mainz

Postfach 3269
55022 Mainz 

Telefon: 06131 / 16-2297
Telefax: 06131 / 16-172297

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